meine Kunst - mi arte


Meine LIEBLINGSKÜNSTLER

"Phantasie ist wichtiger als Wissen,

denn Wissen ist begrenzt."

(Albert Einstein)

KEITH HARINGamerikanischer Künstler, plakativer Künstler, geboren wurde er am 4. 05.1958 und starb an seiner Aidserkrankung 1990.

Keith Haring by wickipedia

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"Die Wirklichkeit der Kunst beginnt in den Augen des Betrachters und erlangt Kraft durch Phantasie, Erfindungsgabe und Konfrontation."

 

Die Kunst von Keith Harring lernte ich 1985 in London kennen. Seine bunten Bilder haben mich magisch angezogen und er inspierirte mich. Keith Harring wurde in Amerika geboren und war Graffiti-Künstler. Er malte Anfang 1980 fantasiereiche Kreidebildern in den New Yorker U-Bahnhöfen. Seine heiteren Darstellungen im Stil eines Comics wurden in seinem Spätwerk von sozialen und politischen Einflüssen geprägt, in denen er auch Themen wie Krieg und Ausbeutung verarbeite. In seinen Comicstrips, die mit an Computer- und Werbegrafik angelehnter Bildsprache entstanden, dominierten heitere Szenen.

 

Er bemalte Wände in Amsterdam, Paris, Phönix und medienwirksam die Berliner Mauer nahe dem "Checkpoint Charlie" am 26.10.986. 1987 war Haring mit einigen Arbeiten am Skulpturen-Projekt im westfälischen Münster vertreten. 1988 erkrankte der homosexuelle Keith Haring an AIDS. Durch seine Bildsprache versuchte er in den letzten Jahren engagiert die sozialen Folgen der Krankheit darzustellen. 1989 wurde die gemeinnützige Keith-Haring-Stiftung gegründet. Inspiriert wurde er durch Arbeiten von Roy Lichtenstein und Haring entwickelte eine höchst phantasievolle und kreative Ausdrucksform. Seine einzigartige und unnachahmliche Bildsprache, bestehend aus dicken schwarzen Linien, kräftigen Farben und von Graffitis inspirierten Figuren.

 

Kunstwerke: Andy Mouse 1986 / Art Attack on AIDS 1988 / Best Buddies 1990 / Statue of Liberty 1986

Niki de Saint Phalle, 29.10.1930 in Neuiliy-sur-Seine in Frankreich geboren. Gestorben 22.05.2002 im Alter von 71 Jahren in San Diego

 

Niki de Saint Phalle, porträtiert von Lothar Wolleh

Magierin der runden Frau Niki de Saint Phalle

 

"Ich wurde Künstlerin, weil es für mich keine Alternative gab"

 

Bunt bemalte, überlebensgroße Frauenskulpturen mit betont üppigen Formen sind das Markenzeichen der französisch-schweizerischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 bis 2002). Die zumeist öffentlich aufgestellten, tanzenden »Nanas« stehen für eine freie Weiblichkeit, mit der sie den Traumata ihrer Kindheit selbstbewusst entgegentrat. Sie war verheiratet mit dem Schweizer Maler und Bildhauer Jean Tinguely, mit dem sie auch gemeinsame Projekte wie den Strawinsky-Brunnen in Paris realisierte. Weitere Außenskulpturen von Niki de Saint Phalle findet man in Duisburg, Ulm und vor allem in Hannover. Dort befinden sich mehrere »Nanas« am Leibnizufer sowie die berühmte »Grotte« in den Herrnhäuser Gärten. (was ist was)

 

Kunstwerke: You are my Killer Wahle 1998, Nana Star 2000, Nana Power 1970, artnet.de

JOAN MIRÓ, spanischer Künstler in Surrealismus, Kubismus, Fauvismus und Dadaismus, wurde geboren am 20.04. 1893 und verstarb 25.12.1983 auf Mallorca

Joan Miro by wickipedia

Miró: Malerei als Poesie by amazon.de

 

 

"Wichtiger als ein Kunstwerk selbst ist seine Wirkung. Kunst kann vergehen, ein Bild zerstört werden. Was zählt, ist die Saat."

 

Der spanische Maler, Grafiker und Bildhauer zählt zu den bekanntesten Vertretern des Surrealismus. Nach Experimenten mit zeitgenössischen Kunstströmungen, schuf Joan Miró früh symbolhafte Bildelemente, die er zunächst noch in poetisch-naive Landschaften einbezog. Seine Bilder sind geprägt von einer starken Farbigkeit, die vielfach Elemente der abstrakten Malerei aufweisen. Seine in den 1940er und 1950er Jahren entstandenen Werke begründeten seinen Weltruhm. Sie zeichnen sich durch eine heitere und skurrile Kunstsprache aus. Neben Gemälden fertige der Künstler auch Skulpturen, Plastiken, Keramikarbeiten, überlebensgroße Theaterpuppen und Druckgrafiken an. 

 

Miro ließ sich leiten von der katalanischen Traditionsmalerei, der Volkskunst, den Werken von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Henri Matisse. Während seiner Zeit in Barcelona stellte Joan Miró seine Werke nicht nur dort aus, sondern auch in den USA. Miró gehört zu den unruhigen Malern, was die ständige Suche nach einer individuellen Bildersprache angeht. Miro fertigt ganz im Gegenteil viele Vorstudien von seinen Bilder an. Als er die Bildserie "Constellations" mit Linien, Flecken und Farbflächen in Verbindung mit figurativen Kompositionselementen anfertigt, beschränkt er sich auf die Grundfarben Schwarz, Grün, Gelb, Blau und Rot. Der amerikanische Action-Painting Künstler Jackson Pollock sagt später, dass er von dieser Art zu Malen stark beeinflusst wird. Wie Picasso und Marc setzt sich Miro auch mit Grafiken auseinander. Primär konzentriert er sich hierbei auf Radierungen und Lithografie.

 

Kunstwerke: Karneval der Harlekine 1925 / Die Dichterin 1940 / Das Gold im Himmelblau 1967

RENÉ MAGRITTEbelgischer Künstler, Surrealismus, wurde am 21. November 1898 in Lessines geboren und starb am 15. August 1967

 

Rene Magritte by wickipedia

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"Es geht nicht darum, durch etwas zu erstaunen, sondern darum, erstaunt zu sein, 
dass man erstaunt ist."

Maßgeblich von G. de Chirco beeinflusst, schloss sich dem Surrealismus und der Gruppe um A. Breton an. Seine in realistischer Darstellungsweise gemalten Bilder erzielen durch Verknüpfung verschiedener Wirklichkeitsebenen, verschobene Größenverhältnisse, willkürliche Farbwahl und bewusst mehrdeutige Bildtitel eine oft bedrohliche, die Wirklichkeit und ihre Wahrnehmung in Frage stellende Wirkung. Sein Stil ist geheimnisvoll und voll Magie. Diese entsteht durch die verwirrende Konfrontation des Gewohnten mit dem Ungewöhnlichen.

 

Seine Bilder zeigen realistisch wiedergebende Darstellungen von alltäglichen Gegenstände, gleichzeitig aber besteht eine inhaltliche Diskrepanz zum Bekannten. Magritte verändert die Proportionen, vertauscht stoffliche Beschaffenheiten. Er kombinierte reale Gegenstände mit abstrakten Figurationen. Durch André Breton lernt Magritte auch Max Ernst, Francis Picabia und Marcel Duchamp kennen. In dieser Zeit prägt sich Magrittes surrealistischer Stil endgültig aus. Realistisch wiedergegebene Personen und Gegenstände werden aus ihrem gewohnten Zusammenhang gerissen und in überraschenden neuen Konstellationen gezeigt, die das gewohnte optische Wahrnehmungsvermögen des Betrachters in Frage stellen. Frühwerke als Maler orientiert sich am impressionistischen, kubistischen, später futuristischen Stil. Er ist Vertreter des Surrealismus, der in Verwirrbildern die Realität des Bildes befragte. 

 

Seine rätselhaften Bilder wurden mit der Traumdeutung und Psychoanalysen in Zusammenhang gebracht. Sigmund Freud hatte zu diesem Thema gerade seine Theorie entwickelt und veröffentlicht. Magritte weigerte sich vehement gegen jede Deutungsversuch seiner Bilder. Den Surrealisten Dali ließ er aus einer seiner Ausstellungen raus werfen. Dieser hatte sich angeboten eines der ausgestellten Bilder von Magritte zu interpretieren. Für Magritte hatte der abgebildete Gegenstand auf seinem Bild keinen direkten Zusammenhang mit dem Begriff, mit dem der Gegenstand bezeichnet wurde. Magritte malte eine Pfeife und schrieb darunter "Ceci n est pas une pipe" - Dies ist keine Pfeife. Denn "sie" ist keine Pfeife, die man gebrauchen kann. Oder er malte ein Bild auf dem Gegenstände wie Ei, Schuh und oder Hut, etc. abgebildet waren.

 

Darunter schrieb er dann: "Akazie", "Mond", "Schnee" etc. Das Ei ist kein Ei! Kann es eine Akazie sein? Oftmals kann man in Margritt´s Bildern einen Kopf entdecken welcher mit einem Tuch verhüllt ist. Dieses in seinen Werken immer wiederkehrende Motiv geht auf seine Kindheitserinnerungen zurückgeht. Wie bereits erwähnt, nahm sich die Mutter des damals vierzehnjährigen Magritte, das Leben. In einer Nacht und ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen, stürzte sie sich in einen Fluss. Der junge Magritte bekam die geborgene Leiche seiner Mutter zu sehen. Ihr Kopf war mit dem Nachthemd, dass sie in jener Nacht trug, umwickelt.

 

Kunstwerke: Die Liebenden 1928 / Die unendliche Bewegung 1934 / Mann mit Melone 1964

PABLO PICASSO, Ruiz y Picasso, spanischer Maler, kubistischer Künstler und Grafiker, Bildhauer, Keramiker und Dichter. Picasso wurde geboren am 25.10. 1881 und verstarb am 8.4.1973

 

Pablo Picasso by wickiped

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"Alle Menschen haben das gleiche Potential an Energie. Der Durchschnittsmensch verschwendet die seine in einem Dutzend Kleinigkeiten. Ich verschwende die meine auf eine einzige Sache: meine Malerei."
 

Picasso gilt als ein Wegbereiter der Moderne und als der anerkannteste Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk sucht in vieler Hinsicht seinesgleichen, sowohl wegen seiner Qualität und innovativen Kraft als auch in seiner Vielfalt zwischen Malerei, Zeichnung, Druck, Skulptur, Keramik und Bühnenbild. Die Schaffenskraft Picassos ist außergewöhnlich, sein Werk umfasst nahezu 35.000 Stücke. 1901 bis 1904 Blaue Periode verarbeitete er in seinen Bildern menschliche Elends. Einflüsse u.a. von H. Toulouse-Lautrec, H. Daumier und Paul Gauguin. 1905 bis 1907 Rosa Periode weniger einheitlich in der Gestalt. Im Mittelpunkt stehen zunächst Motive aus der Welt des Zirkus, dann Akte und Porträts. Und ist durch Schönheit, Freude und Leichtigkeit charakterisiert. Dominate und beliebte Motive für Picasso sind in dieser Periode „Clown" und „Seiltänzer". 1908 Analytischer Kubismus Gemeinsam mit G. Braque beschäftigte Picasso so dann das Problem, alles Gegenständliche auf eine organisierte Struktur einfacher geometrische Formen zurückzuführen.

 

Ab 1912 folgt der Synthetische Kubismus, der bedeutungsfreie Form- und Farbelemente. 1915 Aufgabe der kontinuierlichen Stilentwicklung, Picasso verarbeitet verschiedene z.B. naturalistische, geometrische, klassizistische und zuletzt expressive, Stilrichtungen und kombiniert dann vorhandene Themen und Formen. Im Stil des synthetischen Kubismus setzt sich Picasso mit der „Collage" auseinander. Er nimmt verschiedene Materialen, wie Sand und Holz und baut sie in seine Bildern ein. Picasso verleiht damit den Werken dieser künstlerischen Periode einen plastischen Eindruck.


Kunstwerke: Die beiden Schwestern 1902 / Bildnis Dora Maar 1937 / Las Meninas nach Velazquez 1957

HENRI MATISSEfranzösischer Künstler, Impressionismus, geboren wurde er am 31. Dezember 1869 und starb am 03. November 1954

 

Henri Matisse by wickipedia

Henri Matisse 1933, Fotografie von Carl van Vechten

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"Es sind eher selbst gewollte Träume, die nicht einschläfern, sondern aufwecken wollen."

Er war Wegbereiter und Hauptvertreter des Fauvismus, der die Loslösung vom Impressionismus propagierte und eine künstlerische Revolution des 20. Jahrhunderts dargestellt. Matisse hat die reine Farbe zum alleinigen Bedeutungsträger und Kompositionsmittel erhoben. In seinen Gemälde sind die Farbgebung, der spielerische Bildaufbau und die Leichtigkeit seiner Bildthemen das Ergebnis langer Studie. Für Ihn wird die Farbe zum reinen Gestaltungsmittel eines autonomen Bildraums, gegenständliche Motive sind seinen stofflichen Funktion enthoben, so dass flächig-dekorative, arabeskenhafte Elemente dominieren. 

Schüler von G. Moreau, zunächst beeinflusst von den Impressionisten und P. Cézanne; seit 1905 geistiges Haupt der „Fauves". In seinem fast ausschließlich vom Leuchtwert der Farbe her konzipierten Bildaufbau in harmonisch abgestimmten Flächen gelangte Matisse zu fortschreitender dekorativer Formvereinfachung, die im Spätwerk zunehmend linearen Charakter annahm. Das Gesamtwerk von Matisse verkörpert die auf Ausgewogenheit und heitere Wirklichkeitsdeutung gerichtete Komponente des Fauvismus.

Für Henri Matisse wird die Farbe zum reinen Gestaltungsmittel eines autonomen Bildraumes, gegenständliche Motive sind ihrer stofflichen Funktion enthoben, so dass flächig-dekorative, arabeskenhafte Elemente dominieren. Die 1912 während einer Reise nach Marokko gesammelten Eindrücke finden künstlerisch ihren Ausdruck in der in den 1920er Jahren entstehenden Reihe der Odalisken. Gleichzeitig erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Kubismus. 1913 nimmt Matisse an der "Armory Show" in New York teil, 1918 stellt er zusammen mit Picasso in einer Pariser Galerie aus. Ab 1917 lebt Matisse vorwiegend in Nizza. Höhepunkt seines Schaffens ist schließlich die Ausmalung der Klosterkapelle Notre-Dame du Rosaire in Vence bei Nizza, für die er auch die Glasfenstermotive entwirft (1949 bis 51).

 

Kunstwerke: Die Lesende 1894 / Der gedeckte Tisch 1987 / Dame in Blau 1937 / Der Traum 1940

HELEN HARDINgeboren am 28. Mai 1943 und gestorben am 9. Juni 1984. Sie war auch als Tsa-sah-wee-eh, was bedeutet, "Little Standing Spruce" bekannt und war eine amerikanische Malerin

 

 

Hardin frühe künstlerische Arbeiten wurden als traditionell realistisch oder in ihren Worten ausgedrückt "cute little Indian Gemälde" genannt. Sie wurde bekannt durch die Malerei von komplexen Werken. Sie kombinierte bunte Bilder und Symbole von ihrem Native American Erbe mit der modernen abstrakten Kunst/Techniken. Keiner von ihren Familien akzeptiert sie wegen ihres so genannten "Halbblut" Identität. Sie durfte nicht an den zeremoniellen Tänzen mit ihren Familien/Freunde teilnehmen. Obwohl es ein sehr wichtiger Teil der kindlichen Identität von Helen Hardin war. Helen Hardin´s Arbeiten bestanden aus akribischen Zeichnungen mit bunten abstrahierten Bilder von Katsina Zahlen und der Native American täglichen Kämpfe. Im Jahr 1975 gewann sie den Avery Memorial Prize im Heard Museum in Phoenix. Sie arbeitete häufig mit eingebauten Mimbres und Anectral Pueblo Zahlen, kachina Formen und Masken. Helen Hardin starb an Brustkrebs im Alter von 41 Jahren.

 

Kunstwerke: The Musiclesson 1979 / Mimbres Polychrom 1978 / The music lesson 1979 / Medicine woman 1981

STUART DAVISgeboren wurde er am 7. Dezember 1894 in Philadelphia und starb am 24. Juni 1964. Er war US-amerikanischer Maler

 

 

Stuart Davis by wickipedia

 

 

"I see the Artist as a Cool Spectator-Reporter at an Arena of Hot Events."

 

Sein Hauptwerk ist dem Kubismus und der Pop-Art zuzuordnen. Zu Beginn seiner Laufbahn hat er figürlich im Stil der Ashcan School gemalt (er lernte bei Robert Henri), danach beschäftigte er sich intensiv mit der Landschaftsmalerei im Stil Vincent van Goghs. 1913 stellte er als einer der jüngsten Maler auf der Armory Show aus. In den 1920er Jahren entwickelte er seinen reifen Stil des Hard-Edge Malerei, vor allem abstrakte Stilllbeben und Landschaften, seine Verwendung zeitgenössischer Gegenstand wie Zigarettenschachteln, Zündkerze Werbung und die zeitgenössische amerikanische Landschaft machen ihn zu einem Proto-POP-Künstler. Im Jahr 1928 besuchte er Paris, wo er Straßenszenen malte. In den 1930er Jahren wurde er immer mehr politisch engagiert, nach Cécile Whiting, "war Ziel zu" versöhnen abstrakte Kunst mit dem Marxismus und der modernen Industriegesellschaft ". Ab 1936 der American Artists Congress wählte ihn Nationaler Sekretär. Er malte Wandbilder, die durch seine Liebe beeinflusst werden dem Jazz. Davis starb an einem Schlaganfall in New York am 24. Juni 1964, mit 71 Jahren.

 

Kunstwerke: Lucky Strike 1921 / Tree and Urn 1921 / Garage 1 1917 / Steeple and Street 1922 / The Blues 1925

SANDRO BOTTICELLI, eigentlich Alessandro di Mariano Filipepi, italienischer Maler, Früh-Renaissance, wurde um 1445 geboren und starb ca. 17. Mai 1510

 

 

 

 

 

Sandro Botticelli

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Er ist einer der Hauptmeister der florentinischen Renaissancemalerei, Schüler des F. Lippi, beeinflusst von A. Verrocchio und A. Pllaiuolo, tätig in Florenz und Rom. Neben wenigen Bildnissen malte Botticelli religiöse, allegorische und mythologische Darstellungen in zartem Linearstil, gefühlvoller Bewegung und lichter Farbigkeit, darunter Fresken im Vatikanischen Palast (1481/82) und Miniaturen für Dantes Divina Commedia. In der zweiten Hälfte seiner Schaffenszeit widmete sich Botticelli fast ausschließlich religiösen Themen. Besonders zahlreich sind Madonnendarstellungen. Für den Stil des Spätwerks ist eine unruhig gespannte Linienführung typisch. Hauptwerke: „Der Frühling" 1477/78, Florenz, Uffizien; „Maria mit Kind" um 1485, Mailand, Museum Poldi Pezzoli; „Die Geburt der Venus" um 1486, „Die Verkündigung" nach 1490, beide Florenz, Uffizien. 1485 vollendete Sandro Botticelli sein wohl eindrucksvollstes Altarbild, den nach dem Auftraggeber Giovanni de'Bardi benannten Bardi-Altar, der in hochkomplexer Symbolsprache die Weisheit Mariens für den Gläubigen versinnbildlicht. Spätere Höhepunkte im Werk Sandro Botticellis, der in der Dekade vor seinem Tod im Jahr 1510 immer weniger Aufträge erhielt, sind die Illustrationen zu Dante Alighieris "Göttlicher Komödie", die "Beweinung Christi" und die "Mystische Geburt Christi".

 

Nachdem sein Vater verstorben ist, eröffnete Sandro um 1470 seine eigene Werkstatt. Sein erster großer Auftrag war eine „Allegorie der Tapferkeit", die den exzellenten mehrte. Sein erster Mitarbeiter war der Sohn seines ehemaligen Meisters, Flippino Lippi, der auch zusammen mit ihm in der „Compagnia de San Luca", einer Malergilde, war. Die unglaubliche Begabung Botticellis machte ihn bald bekannt. Er arbeitete in erster Linie für die Patrizierfamilien seiner Heimatstadt, hierbei insbesondere für die Medici, doch auch auswärtige Angebote wie beispielsweise aus Pisa 1474 für einen Freskenzyklus zeigen, wie gefragt der Maler schon in dieser frühen Phase war. Auch eine Standarte, die für Guiliano Medici bestimmt war, durfte er gestalten.

 

Die zweite Hälfte des 15. Jahrhundert ist in Florenz überschattet von der Vertreibung der Medici und der Gewaltherrschaft Savonarolas. Es gilt als umstritten, ob Botticelli zu den Anhängern Savonarolas zählte. Die malerische Handschrift Sandro Botticellis lässt sich anhand seiner überlieferten Bilder besonders gut beschreiben. Charakteristisch sind die spitzovalen Gesichter mit fein geschnittenen Zügen, Figuren mit anmutiger Körpersprache, eine feste uns sicher Linienführung, ein delikates Kolorit und überbordend opulent verzierte, geraffte und gebauschte Gewänder. Die Meisterwerke Botticellis sind heute in den bedeutendsten Museen der Welt zu bestaunen.

 

Kunstwerke: Anbetung der Könige 1475 / Der Frühling 1478 / Geburt der Venus 1482-1486 / Madonnenbilder Fresken in der Sixtin. Kapelle des Vatikans 1481-1483

AGNOLO DI COSIMO, auch Agnolo Tori, genannt Bronzino, geboren am 17. November 1503 in Monticelli bei Florenz, gestorben am 23. November 1572 in Florenz


Agnolo di Cosimo war ein italienischer Maler des Manierismus. Bronzino war ein Maler von Fresken, Altarbildern, Andachtsbildern und allegorischen und mythologischen Szenen. Er zeichnete sich jedoch vor allem als hervorragender Porträtmaler aus. Wie im Falle Raffaels konnten seine Werke durch die neuen Möglichkeiten der Druckgraphik verbreitet werden. Bronzino war ein sehr gebildeter und belesener Maler, der die Werke der großen humanistischen Autoren des Jahrhunderts, wie zum Beispiel Dante, Pietro Bembo oder Petrarca gut kannte. Er war Autor von Gedichten und Mitglied der Florentiner Akademie. 

Vasari schreibt über ihn: "Bronzino war und ist sehr sanftmütig, ein dienstwilliger Freund, angenehm in der Unterhaltung und rechtschaffen in seinem ganzen Tun. Er war freigebig und liebreich in Mitteilung dessen, was er besaß, so sehr als ein edler Künstler gleich ihm es sein kann. Von Gemütsart ruhig, sagte er anderen niemals etwas Beleidigendes und liebte die vorzüglichen Menschen unseres Berufs". Demnach vereinigte er in sich alle menschlichen und moralischen Qualitäten, die von einem Künstler seiner Zeit erwartet wurden. Sein Spitzname Bronzino ist möglicherweise eine Anspielung auf einen dunklen Teint oder eine rötliche Haarfarbe.

Kunstwerke: Eleonora di Toledo 1539 / Beweinung des toten Christus 1540–1545 / Andrea Doria als Neptun 1540–1550, Mailand / Lucrezia Panciatichi 1545, Florenz / Bartolomeo Panciatichi 1545, Florenz

JACQUES-LOUIS DAVIDfranzösischer Maler, geboren am 30. August 1748 in Paris, gestorben am 29. Dezember 1825 in Brüssel

 

 

Jacques-Louis David löste sich vom spätfranzösischer Rokoko und schuf 1784/85 das nach Form und Inhalt erste rein klassizistische Gemälde, „Der Schwur der Horatier". David übernahm die Ideen der Französischen Revolution, wurde Hofmaler Napoleons I. und musste Frankreich 1816 verlassen. Als Begründer der französischen klassizistischen Malerei war David zugleich deren allgemein anerkannter Führer mit größter Schulwirkung.

 

Im Jahr der Königshinrichtung, 1793, schuf Jacques-Louis David das geradezu religiös überhöhte Gemälde mit dem ermordeten Revolutionär Jean-Paul Marat in der Badewanne, das nichts weniger als eine Ikone des Zeitalters wurde. Jacques-Louis David wurde unter Napoleon bald zum "Hofmaler" und schuf, insgesamt ein überaus bedeutender Bildnismaler, zahlreiche berühmte Porträts des neuen Machthabers, darunter das weltbekannte Reiterbildnis Napoleons bei der Alpenüberquerung (1800, Berlin, Schloss Charlottenburg). 1816, als auch Napoleons Ära zu Ende ging, wurde Jacques-Louis David des Landes verwiesen und übersiedelte nach Brüssel. Im belgischen Exil verstarb Jacques-Louis David im Jahr 1825. Der klassizistische Stil von Jacques-Louis David sollte die Kunst Frankreichs für lange Jahre maßgeblich prägen und wurde von seinen zahlreichen Schülern und Nachfolgern fortgetragen.

 

Kunstwerke: Mars und Minerva 1771 / Der Tod des Sokrates 1787 / Die Sabinerinnen stiften Frieden 1796-99 / Napoleon am Großen St. Bernhard 1800 / Krönung Napoleons 1806/07

Lieblingsgemälde und Künster

Jan Vermeer, die Malkunst Allegorie der

Malerei, 1666-1667 (wickipedia)

Jan Vermeer, A Lady and two Gentelmen

Sandro Botticelli, Primavera / Frühling, 1482/1487

Geburt der Venus, 1486

Diego Velazquez, Las Meninas, 1656

Hans Holbein, Porträt der Anna von Kleve (wickipedia) 

Jean François de Troy: Die Liebeserklärung, 1731

Der Empfang des Großen Condé in Versailles nach seinem Sieg bei Seneffe, Jean Leon Gerome 1887

Michelangelo Merisi da Caravaggio, 1601/02 (wickipedia)

 und Kleiner kranker Bucchus, 1593 

Francois Gerard, Amore und Psyche, 1798 (wickipedia)

Joséphine en costume de sacre, 1807/1808

Dame mit dem Hermelin (Cecelia Gallerani) von Leonardo da Vinci (wickipedia)

 

Tobias und der Engel, Verrocchio und Leonardo, um 1470–1475

"Die Dinge sind dazuda, dass man sie benutzt,

um das Leben zu gewinnen,

und nicht, dass man das Leben benutzt,

um die Dinge zu gewinnen."

(Lao-tse)

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Dies ist keine kommerzielle Homepage. Nur für private Zwecke genutzt. Ich will nur über die vielfalt der Kunst Informieren und habe über Jahre alle Informationen und Bilder zusammen gesucht und mit meiner Homepage verlinkt. Unten sehen Sie die einzelnen Homepages wo ich meine Informationen her habe.

Hier stelle ich Ihnen einige interessante Bücher vor, die ich gerne gelesen habe und auch einige meiner Quellen für meine Homepage her sind. Buchserie Wie erkenne ich? Die Kunst der Renaissance; Die Kunst des Kubismus usw., Kunst verstehen Alles über Epochen, Die Geschichte der Malerei von Anna-Carola Krausse, Kunst kompakt von Robert Cumming, Kunstlexikon: Cornelsen, Johannes Eucker, Neue Enzykopädie der Kunst: Equinox Limited – Deutscher Bücherband.

 

        

Hier sind einige Interessante Internetseiten, die ich immer wieder gerne besuche und auch einen Teil meiner Informationen über die Kunst her habe.

 

m.schuelerlexikon.de, cubanfineart.com, art-magazin.de, wissen-digital.de, wissen.de, rheinische-art.de, reimer-mann-verlag.de, enzyklo.de, wikipedia.org, wikiartis.de, wikimedia.com, beyars.com, arsmundi.de, kunstaspekte.de, kunstwissen.de, kunst-zeiten.de, kettererkunst.de, universal_lexikon.com

 

Einige Bilder sind aus meiner Privatsammlung oder wikipedia. Ich habe nur Bilder verwendet die bei Google mit : ZUR WIEDER-VERWENDUNG GEKENNZEICHNET sind.

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