meine Kunst - mi arte


KUNSTEPOCHEN ab 2,5 Millionen Jahren vor Chr.

Dabei war von untergeordneter Bedeutung, von wem ein Entwurf stammte, gewertet wurde nur das Resultat. Auch anerkannte Künstler orientierten sich an Vorlagen, so dienten etwa für Raffaels Arbeiten in den Loggien des Vatikan antike römische Wandgemälde als Vorbild. Unter Kunstgeschichte versteht man die Entwicklung der Kunst von der Steinzeit bis hin zur heutigen Moderne. Dabei wurden oft Tabus gebrochen, Altes neu aufgefrischt oder ganz Neues als Kunst definiert. Als Kunstepochen versteht man die einzelnen Zeiträume in der sich bestimmte Kunstrichtungen entwickelt haben. Jahrhundertelang galten dementsprechend nur jene Schöpfungen als Kunst und wurden als kunstvoll bezeichnet, die in ihrer gekonnten Gestaltungsweise nicht jedermann herzustellen oder zu kopieren vermochte.

 

Der Versuch einer Neuinterpretierung des Kunst-Begriffs in der Form, dass nur der Einfall, nicht aber die Ausführung, das heist die Umsetzung der Idee, als Kunst zu gelten habe, blieb gewissen Kunstkreisen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert vorbehalten. Jahrhundertelang galten dementsprechend nur jene Schöpfungen als Kunst und wurden als kunstvoll bezeichnet, die in ihrer gekonnten Gestaltungsweise nicht jedermann herzustellen oder zu kopieren vermochte. Dabei war von untergeordneter Bedeutung, von wem ein Entwurf stammte, gewertet wurde nur das Resultat

 

Auch anerkannte Künstler orientierten sich an Vorlagen, so dienten etwa für Raffaels Arbeiten in den Loggien des Vatikan antike römische Wandgemälde als Vorbild. Der Versuch einer Neuinterpretierung des Kunst-Begriffs in der Form, dass nur der Einfall, nicht aber die Ausführung, das heist die Umsetzung der Idee, als Kunst zu gelten habe, blieb gewissen Kunstkreisen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert vorbehalten. Die Wertschätzung eines Kunstwerks ist häufig nur mehr von dem Namen des Künstlers abhängig, der Schöpfung selbst kommt oft keine eigene künstlerische Bedeutung zu. Dementsprechend besteht das alles entscheidende Bewertungskriterium dann allein darin, ob ein Kunstwerk "echt" ist oder nicht (Signatur).

 

Kann die Authentizität eines bekannten Künstlernamens nicht belegt werden, ist ein Kunstwerk oft wertlos. Im Gegensatz dazu haben anonyme Schöpfungen früherer Zeit, unbeschadet der Zuschreibung an verschiedene Künstler, im Laufe der Jahrhunderte nichts von ihrer Faszination und ihrer Bedeutung verloren. Sie sind zeitlos und in ihrer Qualität so überzeugend, dass sie auch ohne bekannten Künstlernamen als Kunstwerk Anerkennung finden.

ALTSTEINZEIT ca. 2,6 bis 2,5 Millionen Jahren (wickipedia)

Die Altsteinzeit ist die erste wissenschaftlich erfassbare Epoche der Erde. Sie begann vor rund 2,5 Millionen Jahren und hielt bis zur letzten Kaltzeit um ca. 80.000 v. Chr. an. Charakteristisch für diese Epoche sind Steinwerkzeuge, die vornehmlich aus Flussgeröll hergestellt wurden. Der hierbei anfallende Abfall in Form von beispielsweise Splittern (hartes, spaltbares Gestein wie Quarz oder Feuerstein) wurde ebenfalls als Werkzeug genutzt.

Diese wurden neben Knochen, Geweih und Elfenbein, in den kalkhaltigen Schichten der Erde gefunden. Das am weitesten verbreitete und wohl wichtigste Werkzeug dieser Epoche war der Faustkeil, der für die nächsten 500 000 Jahre die Erfindung par excellence sein sollte, in seiner Bedeutung mit dem Rad heute vergleichbar.

 

In dieser Epoche, welche immerhin fast 2 Millionen Jahre umfasst, ist eine Feststellung von künstlerischer Tätigkeit schwierig. Hinweise geben rote und schwarze Farbstücke aus den Schichten, in welchen auch die Werkzeuge gefunden worden sind. Es wird angenommen, dass die Farben zur Körperbemalung, wie auch zur Verzierung und Färbung von Gegenständen genutzt worden sind.

 

STEINZEIT ab ca. 2,6 Millionen Jahren (wickipedia)

Es sind keine Schriften aus der Zeit bekannt, doch die ältesten Kunstwerke dieser Zeit sind die Wandmalereien bzw. Höhlenmalereien, die in Europa, Spanien und Frankreich, entdeckt wurden und ca. 28 000 v. Chr. entstanden sein müssen. Höhlenmalerei mit Bisons, ca. 12 000 v. Chr. Zu Beginn wurde die Farbe mit den bloßen Händen oder auch mit dem Mund durch Versprühen von Blut oder Pflanzenfarbe aufgetragen. Inhaltlich spiegelten die Kunstwerke die Ereignisse Ihrer Zeit wieder und waren durchweg kultisch orientiert. 

Somit waren die Motive religiöser (z.B. mythologische Motive) und schamanistischer Natur, wobei auch Jagdszenen, einzelne Menschen und wilde Tiere als Vorlage dienten. Höhlenmalereien und kleine Figuren sind die ältesten uns bekannten Kunstwerke. Sie stammen aus dem letzten Abschnitt der Altsteinzeit. Die ältesten Höhlenmalereien sind 30.000 Jahre alt, die ältesten Schnitzereien 38.000 Jahre.

Offenbar waren es Menschen der Art Homo sapiens, die da am Werk waren. Zum Malen benutzte man Holzkohle für Schwarz und Ockerfarben für Braun und Rot-Töne. Das sind Erdfarben, die man zerrieb. Sie wurden mit Wasser vermischt und konnten so auf die Fläche aufgetragen werden. Gemalt wurde mit dem Finger oder vielleicht auch mit Pinseln aus Zweigen oder Fellbüscheln. Manchmal nahm man die Farbe in den Mund und versprühte sie mit Hilfe von einem Blasrohr. So entstanden viele Handabdrücke, die man auch in den Höhlen gefunden hat.

Steinzeit / Faustkeilblatt - wickipedia.de

 


 

PRÄHISTORISCHE / Jungpalöolithikum um 35000 bis 10000 v. Chr. (wickipedia)

 

Die Prähistorische Kunst beginnt im Jungpaläolithisch und dauert bis zur Eiszeit an. Damit bildet sie die längste aller Kunstepochen und konstituiert damit die älteste Ära der Kunstgeschichte, in welcher der Mensch bereits künstlerisch tätig war.

 

Es sind keine Schriften aus der Zeit bekannt, doch die ältesten Kunstwerke dieser Zeit sind die Wandmalereien bzw. Höhlenmalereien, die in Europa (Spanien und Frankreich) entdeckt wurden und ca. 28.000 v. Chr. entstanden sein müssen. Höhlen-malerei mit Bisons, ca. 12000 v. Chr., Grotte von Altamira (Spanien). Das besondere an diesen ersten Zeugnissen künstlerischen Schaffens, ist wohl die Art Ihrer Entstehung, da zu der Zeit keine Werkzeuge benutzt worden sind.

 

Zu Beginn wurde die Farbe mit den bloßen Händen oder auch mit dem Mund durch Versprühen von Blut oder Pflanzenfarbe aufgetragen. Inhaltlich spiegelten die Kunstwerke die Ereignisse Ihrer Zeit wieder und waren durchweg kultisch orientiert. Somit waren die Motive religiöser (z.B. mythologische Motive) und schamanistischer Natur, wobei auch Jagdszenen, einzelne Menschen und wilde Tiere als Vorlage dienten.

Venus von Willendorf - wikipedia.de

HÖHLENMALEREI um 30000 vor Chr. (wickipedia)

ist ein Genre der Felsbilder, die an Wänden von Höhlen oder Abris aufgebracht wurden. Höhlenmalereien in Europa stammen aus dem Jungpaläolithikum und sind mit dem Würm-zeitlichen Cro-Magno-Menschen asso- ziiert. Aus dem jüngeren Aurignacien (Beginn um 30.000 v. Chr.) stammen die weltweit ältesten Höhlenmalereien der Chauvet-Höhle (Département Ardéche) sowie die Petroglyphen aus der Höhle Pair-non-Pair (Département Gironde), die um 30.000 BP datiert wurden. 

 

Den Höhepunkt in quantitativer Hinsicht erlebte die Höhlenmalerei im Gravettien, Solutréen und Magda-lénien Europas, insbesondere in der Frankokantabrischen Höhlenkunst Mittel- und Südfrankreichs und Nordspaniens. Die Ausmalung von Höhlen ist in einigen Teilen der Erde (zum Beispiel Südafrika, Australien) bis in die Gegenwart belegt.

Höllenmalerei. Foto: Heinrich Wendel, Neanderthalmuseum Mettmann

JUNGSTEINZEIT / Neolithikum ca. 12000 bis ca. 8000 vor Chr.

In der Jungsteinzeit wurde die Bearbeitung von Stein nach Jahrtausenden händischer Erfahrungen, zu einer ausgefeilten Technik: Die Steinwerkzeuge wurden nun kunstvoll geglättet und formschön gestaltet. Der künstlerische Ausdruck konzentrierte sich in der Jungsteinzeit vor allem auf die zuerst rohen, später über Holzfeuer gebrannten Tongefäße für den Haushalt. Sie wurden meist mit linearen geometrischen Mustern verziert. 

Die in Fels geritzten Zeichnungen im Freien über-nahmen die kultische Funktion der bemalten Höhlen von einst. Felszeichnungen entstanden mit Hilfe einer speziellen Technik: Ein Meißel aus besonderes hartem Gestein wurde in den weicheren Untergrund wie Kalkstein geschlagen.

In der Kunst nimmt die Darstellung von Menschen eine zentrale Rolle ein. Verfremdete, fantastische, auch naturalistische oder fabelhafte Gestalten mit Attributen verschiedener Lebewesen, wie Löwenmenschen, tauchen in den Felsbildern auf. Des Weiteren sind zahlreiche Statuen gefunden worden, welche auf einen magischen Kult und den Glauben an heilsame Kräfte der Natur hinweisen. 

Die Venusstatuen beispielsweise mit ihrer üppigen Form lassen auf einen Fruchtbarkeitskult schließenDie Sesshaftigkeit und die damit verbundene intensive Beobachtung von Natur und Sternhimmel, half ein Bewusstsein für die Fruchtbarkeit von Tieren und Pflanzen zu entwickeln, was schließlich auch den Kult um die Fruchtbarkeit begünstigte. Die Herstellung und Ornamentierung, insbesondere von Tongefäßen, gehörte zu den am intensivsten betriebenen Künsten der Zeit.

Steinobjekte um 12000 v. Chr.

 

MESOPOTAMIEN um 3000 vor Chr. (wickipedia)

 

Die Mesopotamische Kunst repräsentiert die kulturelle Blüte des alten Orients, einer der ersten Hochkulturen ab ca. 3.000 v. Chr. In dieser Zeit entstehen Körperteile in markanter Ansicht. Es wurde eine Vielzahl von dekorativer, abstrahierter Elemente gefunden. 

 

Zu den Höhepunkten künstlerischen Schaffens in Mesopotamien zählen die in Nimrud geborgenen Elfenbeinschnitzereien, die meist als ajour gearbeitete Hochreliefs ausgeführt sind und vor allem aus dem 9.-7. Jh. v. Chr. stammen. Zu den imposantesten architektonischen Schöpfungen des Altertums gehörten die Bauwerke in Babylonien.

Assyrian Lamassu, Statue aus Khorsabad (Musée du Louvre) Photograph: Luidger - wickipedia.de

KELTISCHE KUNST ab ca. 450 vor Chr. (wickipedia)

 

Die keltische Kunst entstand durch die Anknüpfung an ältere keltische Traditionen und unter dem Einfluss etruskischen und griechischen Kunst-gewerbes und wurde von den Fürsten des Champagne-Saar-Mosel-Mittelrheingebiets, in deren Gräbern (z. B. in Reinheim, Waldalgesheim) sich seit etwa 450 v. Chr. die eindrucksvollsten Erzeugnisse keltischer Goldschmiedekunst fanden, gefördert.

 

Von der griechisch-etruskischen Kunst übernahmen die Kelten Ranken-, Palmetten- und Lotos-blütenornamente, von der skythisch-iranischen zoomorphe Motive, gestalteten sie aber zu eigenen kurvolinearen Mustern und fantastischen Darstel-lungen von Mensch u.und Tier bei gleichzeitiger Stilisierung. Mit diesen Mustern statteten sie nahezu alle Gebrauchs- und Schmuckgegenstände aus Bronze, Eisen, Gold und Silber aus (hervorragendes Beispiel: der Silberkessel von Gundestrup). Charakteristisch sind anthropomorphe Masken.

Keltisches Kreuz - wickipedia.de

ANTIKE ab ca. 10000 vor Chr. (wickipedia)

Die Antike ist eine Bezeichnung für das griechisch-römische Altertum als historische Epoche. Da die Epochenteilung zwischen Antike und Mittelalter als ungenügend empfunden wird, hat man von der Kunstgeschichte den Begriff der Spätantike übernommen. Die Skulptur der Antike ist vor allem durch die griechische Kunst geprägt, die Stilrichtungen und Techniken entwickelten. Ihre Motive waren vor allem mythologischer Natur (Götterverehrung). Andere Kulturen des Abendlandes haben in der Folgezeit ihre Skulpturen stilistisch mehrheitlich den griechischen Werken nachempfunden.

 

Typisch für die Antike Kunst sind zum Beispiel Tonvasen, auf denen Stilisierte Figuren zu sehen sind, die beispielsweise Sportler beim Kampf zeigen. Diese Kunstwerke sind vor allem aus dem alten Griechenland überliefert. Ebenso eindrucksvoll, nur viel größer und schwerer, sind die vielen Steinfiguren, die oft überlebensgroß Krieger, Götter und Könige zeigen. Die Antike war für die Künstler der Renaissance und des Klassizismus bedeutend. 

 

Das Ende der Antike wird unterschiedlich angesetzt. Als Epochenjahr wurden verschiedene Daten vorgeschlagen: 324 n. Chr. Beginn der Alleinherrschaft Konstantin des Großen, endgültiger Sieg des Christentums 395 n. Chr. Tod von Theodosius des Großen, Ende der Einheit des Römischen Reiches 476 n. Chr. Ende des weströmischen Kaisertums.

 

Da diese Epochenteilung zwischen Antike und Mittelalter als ungenügend empfunden wird, hat man von der Kunstgeschichte den Begriff der Spätantike übernommen, welche mit Diokletian 284 n. Chr. beginnt und deren Ende mit dem Tod Justinians 565 oder dem Einbruch der Araber im 7. Jahrhundert nach Christus angenommen wird.

Tonvase - wickipedia.de

 

Das Löwentor von Mykene

ÄGYPTEN UM 3000 vor Chr. bis 30 nach Chr. (wickipedia)

Die ägyptische Kunst reicht von der Frühzeit um 3000 v. Chr. bis zur Eroberung des Landes durch die Römer 30 v. Chr. Die geographische und klimatische Besonderheit des Niltals - Fruchtbarkeit durch jährliche Überschwem-mungen- und die Abschirmung des Landes durch Meer und Wüsten machten eine relativ unbeeinflusste Entfaltung der ägyptischen Kultur über lange Zeiträume möglich. 

Die ägyptische Kunst beschäftigt sich fast ausschliesslich mit dem Jenseits. Bereits in der ägyptischen Jungsteinzeit wurden Menschen- und Tierfiguren aus Ton als Grabbeigaben geschaffen. Den Toten mitgegebene Schminkpaletten sollten deren Lebensfrische weiter bewahren. Während die Grabstatuen des Alten Reiches unsichtbar blieben, wurden sie im Mittleren Reich und im Neuen Reich als Tempelstatuen geschaffen. Kupfer wurde in beschränktem Umfang für Werkzeuge verwendet; die meisten Arbeitsgeräte jedoch waren aus Stein.

Auch Knochen- und Elfenbeinschnitzerei war bekannt, ebenso das Modellieren aus Lehm. Ein Proportionskanon von Normen für den Aufbau eines Bildes entstand bereits um 3000 v. Chr. und blieb drei Jahrtausende lang verbindlich. In der Spätzeit finden sich die ersten individuellen Porträts welche auf Ton oder Holztafeln gemalt das Gesicht des Toten bei der Mumie ersetzen.

Nofretete - wickipedia.de

ÄGÄISCHE KULTUREN um 2000 bis 1150 vor Chr. (wickipedia)

Von etwa 2000 bis 1150 v. Chr. erlebten im östlichen Mittelmeerraum zwei verschiedene, aber miteinander verwandte griechische Kulturen ihre Blütezeit: die Minoer auf Kreta und rund 400 Jahre später das kriegerische Volk von Mykene auf dem griechischen Festland. Ihr späterer Untergang bleibt ungeklärt. Doch zu Beginn des ersten Jahrtausends entstand eine neue griechische Kultur.

Mykenische Totenmaske aus einem Königsgrab um 1550 v. Chr.

BABYLONISCHE KUNST 605 v. Chr. bis 562 vor Chr. (wickipedia)

 

Die häufigste Form plastischer Darstellung ist die Reliefbildhauerei. Berühmt ist die Gesetzesstele des Hammurapi, die in ihrem oberen Teil den König in anbetender Haltung vor dem Sonnengott Schamasch zeigt. Bei Grabungen in Mari wurden besonders Wandmalereien in schwarzen, hellblauen und rötlichbraunen Farben auf Lehmputz (18. Jahr. v. Chr.) gefunden. 

 

Babylonische Kunst zerfällt in zwei Abschnitte. Als Fortsetzung der sumerisch-akkadischen Tradition hatte die altbabylonische Kunst ihre erste Blütezeit unter König Hammurabi (1729-1686 v. Chr.). Der Höhepunkt der neubabylonischen Kunst und Kultur war unter König Nebukadnezar II. (605-562 v. Chr.). Der teilweise naturalistische Stil der Darstell-ungen weist, wie auch  die architektonische Anlage des Palastes mesopotamische Einflüsse auf. www.wissen.de

Sonnengott babylonische Religion: Anbetung des Sonnengottes Schamasch. London, British Museum

GRIESCHISCHE KUNST um 500 bis 300 vor Chr. (wickipedia)

Vom 5. Jh. bis zum Beginn der Römerherrschaft um 100 v. Chr. bildeten sich in Kunst, Philosophie, Mathematik, Literatur und Politik Ideale heraus, die die abendländischen Kulturen nachhaltig beeinflus-sten. Angesichts andauernder innerer Unruhen und Bedrohungen von außen ist diese Leistung besonders bemerkenswert. Die Vorliebe der Griechen für den männlichen Akt zeichnet sich im 7. Jh. v. Chr. ab.

 

Über 100 minstens lebensgroße Kouroi (Jünglinge) sind erhalten. Trotz der Stilisierung mit starr nach vorne ausgerichteter Schreithaltung nach ägyptischem Vorbild und gefallten Fäusten lassen sie ein Interesse an anatomish genauer und detaillierter Darstellung erkennen. Im 5. Jh. v. Chr. mündete diese in einen nie dagewesenen Naturalismus.

 

Schwarzfigurige Keramik, auf hellem Grund, kam in der Archaik auf überwiegend in Athen, deren Thematik sich auf die Mythologie und Genreszenen Musikdarbietungen, Badeszenen u.ä. erstreckte. Um 2000 v. Chr., entwickelte sich auf Kreta die Minoische Kultur, Bau des Palastes von Knossos. Die Archaik ist eine Zeit- und Stilepoche im antiken Griechenland, die die Jahre 700–500 v. Chr. umfasst. Sie wird in drei Phasen einget

 

Früharchaischer Stil 700–620 v. Chr.       

Hocharchaischer Stil 620–560 v. Chr.       

Spätarchaischer Stil 560–500 v. Chr.

Jüngling bei der Libation, Innenseite einer Schale - wickipedia.de

 

Orientalisierender Krater Analatos Staatliche Antikensammlungen

HELLENISMUS um 300 bis 100 vor Chr. (wickipedia)

Im Jahr 336 v. Chr. begann Alexander der Große seinen Triumphzug durch weite Teile Asiens und Nordafrikas. Nach seinem Tod zerfiel sein Reich, die griechische Kultur blieb dennoch überall dominant. Damit begann die Zeit des Hellenismus. Im 1. Jh. v. Chr. gelangte mit er Ausbreitung der Römer auch der gesamte Mittelmeerraum unter den Einfluss griechischer Kunst.

 

Die hellenistische Welt legte gesteigerten Wert auf Luxus und aufwändiges Dekor. Zugleich war der hellenistischen Welt aber auch daran gelegen, ihre Triumphe mit größerem Prunk zu feiern. Während in der Klassik geistige Größe mit körperlicher Schönheit gleichgesetzt wurde, gewann nun der individuelle Ausdruck an Bedeutung.

 

Eine typische Erscheinung für die hellenistische Zeit ist es, dass die Kunst sich nicht mehr linear fortentwickelt. War bis zum Ende des 4. Jh. zu beobachten, wie sich neue Formen stets als Antworten auf das Vorausgegangene und als deren Überwindung ergaben, so ist die hellenistische Kunst, obschon glanzvoll, ein verwickeltes, unentrinnbares Gebilde, so dass bestimmte Perioden nicht einfach aufgrund stilistischer Merkmale abgegrenzt werden können.

Schlafender Satyr um 220 v. Chr. - wickipedia

DIE LAOKOON-GRUPPE um 50 vor Chr. (wickipedia

Die Laokoon-Gruppe prägte die Vorstellungswelt der Renaissance wie kaum eine andere griechische Skulptur. Das lag einerseits am Zeitpunkt ihrer zufälligen Entdeckung 1506 in Rom: Damals hatte die Antikennverehrung ihren Höhepunkt erreicht. Zudem anderen faszinierte die edel-heroische Ausdrucks-kraft der kämpfenden Figuren. Die Gruppe entstand vermutlich in der zweiten Hälfte des 1. Jh. v. Chr. also in ausgehenden hellenistischen Zeitalter. Stilistisch ähnelt sie dem rund 150 Jahre älteren Zeus Altar in Pergamon.

 

Laokoon war in der griechischen und römischen Mythologie ein trojanischer Priester des Apollon Thymbraios oder des Poseidon. Namentlich zuerst erwähnt wird er bei Artkinos von Milet in der Iliu persis, dessen Werk aber größtenteils verloren ist. Die berühmte Marmorgruppe, die den Tod Laokoons und seiner Söhne darstellt, stammt von den rhodischen Künstlern Agesander, Polydoros und Athenodoros (um 50 n. Chr.).  Das 1506 wiederent-deckte Kunstwerk steht jetzt im Belvedere des Vatikans.

wickipedia.de

RÖMISCHE KUNST ab 27. vor Chr. bis 300 nach Chr. (wickipedia)

 

Als bedeutendste Großmacht der Antike entwickelte Rom nur wenige eigene künstlerische Ausdrucks-formen. Die Architektur und Ingenieurs-kunst waren geradezu kühn, doch hielt man in der Malerei und Bildhauerei im Wesentlichen an griechischen Vorpoltische Macht auch inszenierte, die visuellen Mittel dazu stammten letztlich aus zweiter Hand.

 

Römische Kunst war vorwiegend nachahmend und zweck-gerichtet. Ein Beispiel für die Kopierfreude der Römer ist die so genannte Mediceische Venus aus dem 1. Jh. n. Chr. die nur eine von 33 erhaltenen römischen Nachahmungen des hellenistischen Originals ist. Zeugnisse der römischen Malerei und Mosaikkunst erhielten sich zahlreich nicht nur in Pompeji und Herculaneum, sondern auch in anderen Städten des römischen Imperiums. In römischen Mosaiken, die über das gesamte Imperium verbreitet sind, mischen sich oft lokale Kunsttraditionen mit hellenistischen Elementen; Einflüsse der alexandrinischen Kunst zeigen sich besonders in der Motivwahl (Nillandschaften, Darstellungen exotischer Tiere). 

 

Merkmale der römischen Kunst sind WandmalereiFresko - Scheinperspektive und Malerei der Atmospäre. Symbolbeladene klassisch-griechische Wandbilder (Mythologie, Mode, etc.).

Köln, Römisch Germanisches Museum,

Gladiatorenmosaik

 

Fresko aus einer Villa in Boscoreale

FRÜHCHRISTLICHE KUNST 300 bis 500 nach Chr. (wickipedia)

Mit dem Zusammenbruch des Imperium Romanum löste sich die römische Kunst mehr vom idealisierten Naturalismus der Griechen. Diesen kraftvollen, aber weit weniger verfeinerten Stil übernahm die frühchristliche Kirche auf der Suche nach einer passenden Bildsprache für ihre religiöse Botschaft. Teilgebiet und zusammen-fassende Weiterbildung der frühchristlichen Kunst ist die byzantinische Kunst. Nach anfänglich rein symbolischen Darstellungen z. B. Anker, Taube, Fisch, Lamm, traten die Personifikationen des Guten Hirten (Christus) und die Oransfigur auf.

 

In Verbindung mit Szenen aus dem Alten Testament beherrschten sie die Thematik der Verfolgungszeit. Wie die Wandmalereien der Begräbnisstätten halten sich auch die frühchristlichen Mosaikbilder formal an die Tradition der hellenistisch-römischen Malerei. Kunst-handwerk, Neben Metallarbeiten, Textilien, Leuchtern und Goldgläsern sind seit der Mitte des 4. Jh. als Erzeugnisse des frühchristlichen Kunsthandwerks besonders kostbare Elfenbein-arbeiten erhalten.

 

Frühchristliche Mosaiken schmückten v.a. Apsis, Wände und Fußböden der Basiliken und Baptisterien. In der Apsis sind oft Christus oder die Muttergottes dargestellt, gefolgt von den Aposteln und Kirchenpatronen (Christus als Lehrer im Apsismosaik von S. Pudenziana, Rom, 384-399). Der Kirchenraum selbst war mit Szenen des Alten und Neuen Testaments geschmückt.

Darstellung des Schafträgers aus der

Priscilla-Katakombe in Rom - wickipedia.de

ANGELSACHSEN, WIKINGER um 600 bis 900 nach Chr. 

 

Nach allgemeiner Vorstellung versank Nordeuropa nach dem Zusammenbruch des Römischen Reichs in ein dunkles Zeitalter voll Düsternis und Gewalt. Tatsächlich aber entstanden durch die Anknüpfung an ältere keltische Traditionen und unter dem Einfluss der Christianisierung außergewöhnliche Kunstwerke.

 

Kunstwerke: Gürtelschnalle aus Sutton Hoo Anfang 7. Jh., Galionsfigur eines Wikingerschiffs um 825 nach Chr.

Frühe Darstellung von Seekriegern.

Die roten Schilde deuten auf Dänen hin

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Dies ist keine kommerzielle Homepage. Nur für private Zwecke genutzt. Ich will nur über die vielfalt der Kunst Informieren und habe über Jahre alle Informationen und Bilder zusammen gesucht und mit meiner Homepage verlinkt. Unten sehen Sie die einzelnen Homepages wo ich meine Informationen her habe.

Hier stelle ich Ihnen einige interessante Bücher vor, die ich gerne gelesen habe und auch einige meiner Quellen für meine Homepage her sind. Buchserie Wie erkenne ich? Die Kunst der Renaissance; Die Kunst des Kubismus usw., Kunst verstehen Alles über Epochen, Die Geschichte der Malerei von Anna-Carola Krausse, Kunst kompakt von Robert Cumming, Kunstlexikon: Cornelsen, Johannes Eucker, Neue Enzykopädie der Kunst: Equinox Limited – Deutscher Bücherband.

 

        

Hier sind einige Interessante Internetseiten, die ich immer wieder gerne besuche und auch einen Teil meiner Informationen über die Kunst her habe.

 

m.schuelerlexikon.de, cubanfineart.com, art-magazin.de, wissen-digital.de, wissen.de, rheinische-art.de, reimer-mann-verlag.de, enzyklo.de, wikipedia.org, wikiartis.de, wikimedia.com, beyars.com, arsmundi.de, kunstaspekte.de, kunstwissen.de, kunst-zeiten.de, kettererkunst.de, universal_lexikon.com

 

Einige Bilder sind aus meiner Privatsammlung oder wikipedia. Ich habe nur Bilder verwendet die bei Google mit : ZUR WIEDER-VERWENDUNG GEKENNZEICHNET sind.

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